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Nepalesische Regierung sollte die in der Verfassung vorgesehenen menschenrechtsrelevanten Bestimmungen gewissenhaft umsetzen

Auch nach drei Jahren seit der Verabschiedung der Verfassung sind die Mitglieder der bestehenden Kommissionen wie die nationale Frauenkommission, ausgenommen die der nationalen Menschenrechtskommission, noch nicht ernannt worden. Fünf weitere in der Verfassung vorgesehene Kommissionen sind noch gar nicht eingerichtet worden. Amnesty International fordert u.a. Transparenz und die Einbeziehung der Zivilgesellschaft für die Umsetzung der menschenrechtsrelevanten Verfassungsbestimmungen. Mehr …

 

Internationaler Tag der ‚Verschwundenen‘

Tausende in Südasien weiterhin ‚verschwunden‘

Amnesty International fordert die Regierungen in Südasien auf, den Familien der ‚Verschwundenen‘ die lang erwartete Gerechtigkeit zu gewähren und ‚Verschwindenlassen‘ zu kriminalisieren. Während des bewaffneten Konflikts 1996-2006 in Nepal ‚verschwanden‘ mehr als 1300 Menschen. Eine Kommission, die 2016 ihre Arbeit aufnahm, sammelte mehr als 3000 Klagen. Eine Aufarbeitung dieser Fälle ist allerdings unzureichend.
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Mandat Wahrheits- und Versöhnungs- sowie ‚Verschwundenen‘-Kommission

Mandat für Wahrheits- und Versöhnungskommission und ‚Verschwundenen‘-Kommission um ein weiteres Jahr verlängert
Anfang Februar 2018 verlängerte die nepalesische Regierung das Mandat der beiden Kommissionen ohne jegliche Reformen. Human Rights Watch, die International Commission of Jurist und Amnesty International warnten davor, die berechtigten Forderungen von Menschenrechtsorganisationen und Opfervertretungen nicht zu berücksichtigen. Transitional Justice

 

 

Nepalesische Regierung sollte Versprechen gegenüber Migranten einlösen

Nepalesische Regierung sollte Versprechen gegenüber Migranten einlösen
Amnesty International fordert die nepalesische Regierung im August 2017 erneut auf, die „Free Visa, Free Ticket“-Politik endlich durchzusetzen. Die Regierung sollte darauf hinarbeiten, dass den Mirgranten bei einer Arbeitsaufnahme im Ausland überhaupt  keine Kosten entstehen, um sie so vor Verschuldung und Ausbeutung zu schützen.  Government must deliver

Offener Brief an Generalstaatsanwalt bezüglich Maina Sunuwar

Offener Brief an Generalstaatsanwalt bezüglich Maina Sunuwar
Die International Commission of Jurists und Amnesty International fordern in einem offenen Brief den Generalstaatsanwalt von Nepal auf, den Einspruch gegen die Entscheidung des Distriktgerichtes Kavre im Fall von Maina Sunuwar weiterzuverfolgen und zu überprüfen. Das Gericht hatte im April 2017 einen der mutmaßlichen Täter freigesprochen, ohne alle bekannten Tatsachen zu berücksichtigen. Die 15jährige Maina Sunuwar war im Februar 2004 von Armeeangehörigen zu Tode gefoltert worden.
Siehe Amnesty International: Open Letter to the Attorney General of Nepal

Zwei Jahre nach dem Erdbeben in Nepal

 

Zwei Jahre nach dem Erdbeben in Nepal
Bei dem Erdbeben waren mehr als eine halbe Million Häuser zerstört und eine Viertelmillion beschädigt worden. Zehntausende der am meisten benachteiligten Opfer erhalten von der nepalesischen Regierung keine Hilfe, um ihre Bleibe wiederaufzubauen. Das ist nicht nur im Einklang mit der Verfassung von Nepal, sondern verletzt auch internationalem Recht. Zum zweiten Jahrestag des Erdbebens macht Amnesty International mit dem Bericht „BUILDING INEQUALITY“ darauf aufmerksam.

Drei nepalesische Offiziere verurteilt

Drei nepalesische Offiziere verurteilt
Nach mehr als zehn Jahren nach der Tat sind drei nepalesische Offiziere am 16. April 2017 in Abwesenheit zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. Das Opfer, die 15jährige Maina Sunuwar, war im Februar 2004 während des bewaffneten Konflikts in Armeegewahrsam gefoltert worden und starb an den Folgen. Nun sollte alles getan werden, um die Schuldigen tatsächlich ihrer Strafe zuzuführen.
Siehe Amnesty International: Need Effective Steps to Enforce Court Verdicts.