Herzlich Willkommen

Wir laden Sie herzlich ein, sich hier über uns, die Amnesty Koordinationsgruppe Nepal/Bhutan und unsere Arbeit zu informieren. Scheuen Sie sich nicht, uns z.B. per E-Mail via info@amnesty-nepal.de zu kontaktieren.

Geplantes Informations- und Technologie-Gesetz bedroht Meinungsfreiheit

Das vorgesehene Informations- und Technologie-Gesetz entspricht nicht internationalen Standards. Amnesty International fordert, dass es nicht genutzt wird, um die friedliche Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung zu kriminalisieren. Das Gesetz sieht bis zu fünf Jahren Haft und hohe Geldstrafen für nicht genehme Meinungsäußerungen durch elektronische Medien vor. Mehr Weiterlesen

Land für landlose Bauern

Obwohl das Landgesetz von 1964 den Weg für eine Landreform ermöglichen sollte, haben auch die verschiedenen Ergänzungen nicht dazu geführt, dass das Agrarland gerecht verteilt wird. Mehr als ein Viertel der landwirtschaftlichen Haushalte haben kein Land, es zu bebauen. Unter den benachteiligten Gruppen ist die Landlosigkeit besonders hoch. Fünf Prozent der Bevölkerung in Nepal kontrollieren Weiterlesen

Angemessene Wohnung für alle

In der Verfassung von Nepal wird das Recht auf Wohnen garantiert. Das im September 2018 in Kraft getretene entsprechende Gesetz genügt nicht gänzlich Nepals Verpflichtungen gegenüber internationalem Menschenrecht wie zum Beispiel der Schutz vor Zwangsräumung. Weniger als 30 Prozent der Häuser werden als baulich sicher angesehen und fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in unzulänglichen Weiterlesen

Recht auf Nahrung stärken und umsetzen

In der Verfassung von Nepal wird das Recht auf Nahrung garantiert. Im September 2018 ist das entsprechende Gesetz in Kraft getreten. Etwa die Hälfte aller Haushalte hat nicht immer genügend Nahrung und mehr als die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren sind anämisch. Mehr Weiterlesen

ICJ, TRIAL und Amnesty International fordern, den transitional justice-Prozess transparent und konsultativ zu gestalten

Die drei Menschenrechtsorganisationen fordern die Regierung von Nepal auf, einen transparenten und konsultativen transitional justice-Prozess auf den Weg zu bringen, der mit internationalem Recht und den Entscheidungen des Obersten Gerichtes in Einklang steht. Bisher hat es keine Gerechtigkeit, Wahrheit und Wiedergutmachung für Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen während des bewaffneten Konflikts gegeben. Mehr Weiterlesen

Sexuelle Übergriffe gehören für Frauen in Nepal zum Alltag

Vor einem Jahr hat die #MeToo-Bewegung die Oscar-Verleihung dominiert. Nun ist sie auch in Nepal angekommen. Drei Aktivistinnen verschiedener Menschenrechtsorganisationen schildern, wie sie sich gegen sexuelle Gewalt und Belästigungen zur Wehr setzen und andere Frauen ermutigen, dasselbe zu tun. Mehr Weiterlesen

Verpflichtungen gegenüber Menschenrechten nur unzureichend umgesetzt

Obwohl Nepal ein Mitglied des UN-Menschenrechtsrates ist und der Premierminister wiederholt seine Verpflichtungen gegenüber den Menschenrechten betont hat, sind diese bisher nur unzureichend umgesetzt worden. So sollten der transitional justice-Prozess konsequent unter Berücksichtigung internationaler Menschenrechtsstandards umgesetzt und die Verantwortung für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von der Regierung wahrgenommen werden. Mehr Weiterlesen

Nach wie vor werden Frauen und Mädchen während ihrer Tage aus dem Haus verbannt

Amnesty International fordert die nepalesischen Behörden auf, dafür zu sorgen, dass die diskriminierende Praxis, Frauen und Mädchen während ihrer Menstruation aus dem Haus zu verbannen, beendet wird. Seit 2017 ist das gesetzlich verboten. Doch ist die Praxis, Chhaupadi genannt, im Mittleren und Fernen Westen von Nepal noch weit verbreitet. Im Distrikt Bajura sind eine Frau Weiterlesen

Mitglieder und Anhänger von Amnesty International Nepal verhaftet

Mindestens 30 Personen, darunter Mitglieder des Vorstandes und Angestellte von Amnesty International Nepal,  wurden in Kathmandu verhaftet. Sie hatten vor der indischen Botschaft gegen das Vorgehen der indischen Regierung gegenüber der Zivilgesellschaft protestiert, die eine Razzia der Büros von Amnesty International Indien durchgeführt und ihre Konten eingefroren hatte. Nach einigen Stunden wurden die Verhafteten wieder Weiterlesen